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15 Minuten Ruhm Bearbeiten

Ich schau vor kurzem Sat.1 . Das ist der Sender, der immer dann Konzepte umsetzt, wenn sie längst nicht mehr aktuell sind. Jüngstes Beispiel ist die "Gong-Show", die ja schon mal vor Jahren bei RTL lief. Bei Sat.1 ist es obendrein so, dass die alte Brühe dann immer mit vermeintlich tollen Änderungen verschlimmbessert wird. Während bei RTL damals der wunderbare Götz Alsmann die Sendung moderierte, führt jetzt ein talentloser Affe namens Marco Strullhahn oder so ähnlich durch die Sendung, den man als Zuschauer am liebsten zuerst davon gongen würde. Ich muss gestehen, dass ich einen Moment lang mit der Idee schwanger lief, mich auch bei der "Gong-Show" zu bewerben. Denn Andy Warhol sagte ja mal, dass in der heutigen Medienlandschaft jeder Mensch für 15 Minuten berühmt sein wird. Meine 15 Minuten stehen noch bevor - bislang war ich eben zu faul, meine Visage vor die Kamera zu kutschieren. Außerdem soll das schon etwas besonderes sein. Ich werde mit meinen 15 Minuten sehr gewissenhaft umgehen. Vielleicht sollte ich zur "Gong-Show" gehen und dem Strullhahn vor laufender Kamera was aufs Maul hauen - dann stehe ich am nächsten Tag wenigstens in der Zeitung!

Das ist nun wirklich über Gebühr! Bearbeiten

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Gewalt gehört doch auch zum Leben Bearbeiten

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Gewinnspiel Bearbeiten

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Ich schau vor kurzem ZDF. Das ist der Sender, der die guten alten Mainzelmännchen verschlimmbessert hat. Aber das ist jetzt nicht mein Thema. Es gab da so eine nette Unterhaltungsshow mit dem Heck, da konnte man auch was gewinnen. Man brauchte bloß eine Telefonnummer anzurufen und schon hatte man die Chance auf den großen Reibach. Pöh, von wegen: Den einzigen Reibach macht das ZDF bei der ganzen Geschichte, denn so eine 0190-Nummer bringt pro Anruf 48 Cent. Nun überlegen Sie mal: Es wird ein Preis im Wert von 5000 Euro verlost und es rufen 100.000 Zuschauer an - das macht dann eine Brutto-Einnahme von gut 50.000 Euro, also 45.000 Euro Gewinn für den Sender. Wo bleibt da die Moral? Früher hatten Gewinnspiele mal den Sinn gehabt, dass man dem Zuschauer eine Freude bereitet, ihm etwas Gutes tut. Heute wird sogar mit dem vermeintlichen Glück der Menschen ein dickes Geschäft gemacht. Und die Wahrscheinlichkeit, ausgerechnet derjenige zu sein, der die 5000 Eier abkassiert, ist ja sehr gering. Aber was das betrifft, bin ich zumindest schlau gewesen: Ich habe die Telefonnummer gleich mehrmals gewählt - und habe somit die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ich gewinne. Ja, clever muss man sein!

Hinter den Kulissen von Dieter Bohlen Bearbeiten

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Ich dachte immer, DDR wäre uncool Bearbeiten

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Kamingespräche Bearbeiten

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Ich schau vor kurzem Phoenix. Das ist der Sender, wo bei der Tagesschau immer so eine Tante im Weg ist, die uns irgendwas in Zeichensprache mitteilen will. Auf Phoenix ist ja alles ein bisschen schlauer und intellektueller - meistens jedenfalls. Manchmal muss jedoch optisch nachgeholfen werden, um dem Zuschauer zu suggerieren: Sie sehen jetzt gerade eine intelligente Sendung! So ist es etwa mit der Sendung "Kamingespräche". Der Moderator Klaus-Peter Siegloch hat irgendeinen Gast aus Politik, Wirtschaft oder Kultur und sitzt mit diesem vor einem flackernden Kamin. Die Fragen, die der Siegloch stellt, sind genauso belanglos wie die von der Christiansen oder der Illner oder wie die ganzen Polittalk-Tussis heißen. Hier sitzen aber beide vor einem Kamin - was im Ergebnis aber keinen Unterschied macht, denn zu einem intellektuellen Gespräch gehört noch ein bisschen mehr als ein paar brennende Holzbretter. Würde tatsächlich über Leninismus oder über Kafkas Werk oder was weiß ich gesprochen werden, so wäre das ja eine beachtenswerte Sache. Aber zu hören, dass Gregor Gysi den Beruf des Rinderzüchters gelernt hat, dazu brauche ich kein Kaminfeuer - das habe ich auch schon 100 Mal vorher gehört.

Mehr rauchen, bitte! Bearbeiten

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Oliver Geißen Bearbeiten

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Rudolph Moshammer Bearbeiten

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Schwul allein reicht nicht Bearbeiten

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Tsunami Bearbeiten

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Wer viel weiß, guckt sowieso nicht Bearbeiten

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